Dreiland Theater
Die Zukunft glitzert!


Theaterspaziergänge
Demokratische Praxis im öffentlichen Raum


Der öffentliche Raum ist kein neutraler Ort. Er ist politisch.
Die Theaterspaziergänge des Dreiland Theater setzen genau hier an. Sie entstehen aus einem bewusst gewählten gesellschaftlichen Thema, das recherchiert und im Dialog mit einem konkreten Ort künstlerisch entwickelt wird.

Im Zentrum stehen Fragen, die unsere Gegenwart betreffen: Macht und Mitbestimmung, Identität und Erinnerung, Grenzen und Zugehörigkeit. Diese Themen werden nicht abstrakt verhandelt, sondern im Stadtraum erfahrbar gemacht.
Gespräche mit Expert*innen des Alltags, lokale Recherchen und die Zusammenarbeit mit beteiligten Künstlerinnen prägen die Arbeiten. Der Ort ist dabei nicht Kulisse, sondern Mitspielerin: Architektur, Atmosphäre und Geschichte beeinflussen Dramaturgie und Form.

So stellte „Der König?“ die Frage, ob wir demokratische Aushandlung wollen oder uns nach klarer Hierarchie sehnen.
„Mittelstadtgeschichten“ untersuchte Identität und Wandel in einer Stadt zwischen Erinnerung und Gegenwart.
„Grenzland“ setzte sich mit Grenzen und Migration auseinander und machte sichtbar, wie Grenzräume Biografien und Zugehörigkeit prägen.

Die Spaziergänge verbinden Text, Spiel und performative Interventionen im Gehen. Publikum und Mitwirkende bewegen sich gemeinsam durch reale Räume und erleben, wie ein Thema im öffentlichen Raum verhandelt wird.
Diese Form des Theaters ist politisch, weil sie Öffentlichkeit herstellt – und gesellschaftliche Fragen dorthin zurückträgt, wo sie ausgehandelt werden: in den gemeinsamen Raum.
Alle Theaterspaziergänge sind ortsspezifisch konzipiert, mobil realisierbar und auf Anfrage buchbar.



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